Die ganze Welt steckt im Klimaanlagen-Teufelskreis – doch es gibt Hoffnung

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Der erneuerbare Hoffnungsschimmer

Die IEA verzeichnete insgesamt ein leichtes Wachstum von etwa zwei Prozent bei der weltweiten Nachfrage nach Strom. Das mag nach wenig klingen, ist aber immerhin eine Verdoppelung verglichen mit dem Anstieg in der Zeit zwischen 2013 und 2023. 

Und dieser Anstieg soll ausgerechnet mit fossilem Brennstoffen bedient werden? Ein Blick in die Zukunft zeigt einen anderen Trend. 

Denn gleichzeitig stammen 80 Prozent des weltweiten Wachstums bei der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien und Kernkraft. Der Löwenanteil entfällt auf den Solarbereich: In den USA etwa wurde erstmals mehr Strom aus Wind und Sonne erzeugt als aus Kohle. Und in Deutschland knöpfen Wind und Solar den fossilen Energieträgern immer mehr Marktanteile ab. Fast 60 Prozent der Gesamtstromerzeugung in Deutschland stammt aus Erneuerbaren Energien.

Einziges Problem: Die Spitzen im Stromverbrauch. Sonne und Wind liefern je nach Wetterverhältnissen nicht immer ausreichend Strom. Diesem Problem lässt sich etwa mit einer Flotte an Backup-Gaskraftwerken begegnen, die in Spitzenzeiten oder während einer Dunkelflaute anspringen. Eine günstigere Alternative ist der Zubau von Batteriespeichern.

Ohne klimafreundliche Technologien läge der globale CO2-Ausstoß nochmal um sieben Prozentpunkte höher, heißt es in dem IEA-Bericht. Außerdem wird aufgrund des Booms im Strom-Sektor erwartet, dass die Emissionen um das Jahr 2030 herum gipfeln und anschließend fallen werden. Die Zahlen weisen also auf eine ganz andere Zukunft hin: Eine Welt, in der der Markt fossile Brennstoffe aufgrund steigender Kosten zunehmend unattraktiv macht – während Erneuerbare Energien kontinuierlich günstiger sein werden. 

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