König Charles III. (76) musste am Donnerstagmorgen (28. März) wegen Beschwerden nach einer geplanten Krebsbehandlung überraschend ins Krankenhaus und blieb dort für einige Zeit unter Beobachtung. Der britische Monarch ist zwar inzwischen wieder entlassen, doch die Meldung sorgt für Unruhe im Vereinigten Königreich.
Denn die „temporären Nebenwirkungen“, wie der Palast es am Abend in einem Statement formulierte, haben Konsequenzen: König Charles III. kann noch nicht ganz zur Routine übergehen. Termine für Donnerstag und Freitag wurden abgesagt.
Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung
Im Februar 2023 machte König Charles eine Krebserkrankung öffentlich, die im Zuge einer Routineoperation an der Prostata entdeckt wurde. An welcher Krebsform der König leidet, ist aber unklar. Sicher ist nur, dass es sich nicht um Prostatakrebs handelt. Seit seiner Diagnose wird König Charles ambulant behandelt, daher ist sein kurzer Krankenhausaufenthalt eher ungewöhnlich.
Um welche Komplikationen es sich bei dem 76-Jährigen handelt, verriet der Palast nicht. Die Nebenwirkungen einer Krebstherapie sind vielfältig. Plötzliche akute Beschwerden, die einer sofortigen ärztlichen Beobachtung bedürgen, können unter anderem sein:
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- Fieber
- Blutarmut (Anämie)
- Nervenschäden, die beispielsweise Kribbeln oder Taubheitsgefühle auslösen
- Blutungen
- Atemnot
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Komplikation bei König Charles wird heruntergespielt: „Unbedeutendes Schlagloch“
Wie bei den britischen Royals üblich, spielt der Palast König Charles' Klinikaufenthalt herunter. Wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf einen Insider berichtete, handelt es sich um einen eher unbedeutenden Vorfall. Es sei ein „ein höchst unbedeutendes Schlagloch in einer Straße, die absolut in die richtige Richtung führt.“ Die Royals sind allerdings für ihre „stiff upper lip“ (steife Oberlippe) bekannt. Damit ist gemeint, dass sie sich nichts anmerken lassen.
Unter König Charles hat der Buckingham-Palast einen deutlich transparenteren Kommunikationsstil gewählt als noch unter seiner Mutter Queen Elizabeth II. Daher darf man davon ausgehen, dass sein Gesundheitszustand nicht besser dargestellt wird, als er ist.
König Charles will 20. Hochzeitstag mit Camilla in Italien feiern
Wie es mit König Charles in den nächsten Wochen weitergeht, bleibt aber abzuwarten. Eigentlich wollen er und Königin Camilla (77) vom 7. bis 10. April für einen Staatsbesuch nach Italien reisen. Auch ein Besuch im Vatikan und ein Treffen mit Papst Franziskus war vorgesehen, das wird aber wegen der Erkrankung des Pontifex abgesagt. Geplant ist auch, dass Charles und Camilla ihren 20. Hochzeitstag in Italien verbringen. Das Paar hatte sich am 9. April 2005 in Windsor das Jawort gegeben.
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