Wegen Baby-Witz: Christian Lindner und Franca Lehfeldt gehen gegen Magazin vor

Beim Blick auf das Cover der Satirezeitschrift „Titanic“ ist Christian Lindner (46) und seiner schwangeren Frau Franca Lehfeldt (35) offensichtlich gar nicht zum Lachen zumute gewesen. Im Gegenteil: Das Paar will das Titelblatt, das mit der Januar-Ausgabe des Magazins erschien, sogar juristisch anfechten.

Christian Lindners Anwalt Christian Schertz, ein bekannter Promi-Anwalt, der auch Stars wie Rammstein-Frontmann Till Lindemann vertritt, hat der „Titanic“ eine Unterlassungsaufforderung zu dem Titelblatt geschickt, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet.

Christian Lindners Anwalt sieht Persönlichkeitsrechte „aufs Schwerste“ verletzt

Was ist überhaupt auf dem „Titanic“ zu sehen? Es zeigt Lindner und dessen Frau sowie die Fotomontage eines Ultraschallbildes mit Fötus samt Aktienkurs-Abbildung, dazu die Überschrift: „Baby-Glück im Eimer. Es wird ein Low Performer! Lindner stellt Eilantrag zur Abschaffung von § 218.“ Letzteres spielt auf das Abtreibungsgesetz an.

Laut Lindners Anwalt Christian Schertz soll das Satire-Cover die Persönlichkeitsrechte seiner Mandanten „aufs Schwerste“ verletzen. Doch vor allem den Satz „Lindner stellt Eilantrag zur Abschaffung von § 218“ wird angefochten. Mit Satire habe dies nichts zu tun, so Schertz, der unter anderem von einer „menschenverachtende Darstellung“ sowie von einer grundlosen und bezugslosen falschen „Unterstellung eines gewollten Abbruchs werdenden Lebens“ spricht.

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Früher sah Christian Lindner übrigens noch ganz anders aus.

Satiremagazin „Titanic“ reagiert erfreut auf Christian Lindners Anwaltsschreiben

Und was sagt die „Titanic“ zu Lindners Anwaltspost? Die „freut sich, wenn sich Ruheständler dank Titanic nicht langweilen müssen.“ Prozesshanselei sei ein beliebtes, urdeutsches Hobby, „und unsere Gerichte sind bekanntermaßen ohnehin nicht ausgelastet“, so das Satireblatt in einer Presseerklärung, in der weiter gewitzelt wird, man wünsche sich einen Prozess beim Landgericht Sylt, „weil es dort gratis Sekt und Krabbenbrötchen in der Kantine“ gebe.

Das Satireblatt spielt damit Lindners und Lehfeldts Hochzeit auf Sylt im Jahr 2022 an. Gerade ist der Christian Lindner in seinem eigenen Wahlkreis von einem „Let's Dance“-Star rausgekickt worden.