„Ich geb Gas, ich will Spaß“, lautet eine Zeile aus Markus' NDW-Hymne „Ich will Spaß“. Doch als er (moderat) Gas gab, wurde der Musiker auf einer Autofahrt mit einem schweren Stein attackiert, später geschlagen. Jetzt landete der Fall vor Gericht.
Markus wurde Felsbrocken auf Scheibe geworfen
Am 6. Dezember 2023 soll der Iraner Behrooz A. dem Sänger einen schweren Felsstein in die Frontscheibe seines fahrenden Autos geworfen haben. Markus Mörl, dessen Frau an einem Zwerchfellbruch litt, stieg aus – da schlug der Täter auf ihn ein, brach dem Musiker die Nase.
„Ich fuhr mit Tempo 40 bis 50, aus den Augenwinkeln sah ich etwas im Gebüsch. Dann wurde mir ein acht bis zehn Kilo schwerer Stein in die Scheibe geworfen“, so Markus vor Gericht, wie „bild.de“ berichtet. Die Windschutzscheibe zersplitterte, hielt und verhinderte so ein schlimmeres Ende. Mörl stieg aus, da attackierte ihn A. mit Schlägen: „Er stand wie ein Boxer vor mir, schlug mir auf die Nase und beide Ohren, mindestens fünf- bis sechsmal.“ Als der Täter flüchtete, nahm Mörl die Verfolgung bis zum Asylantenheim auf.
Markus: „Ich hätte tot sein können“
Bis heute leide der NDW-Star unter den Folgen und den Erinnerungen. Markus, der Stress mit Dieter Bohlen hatte, vor Gericht: „Hätte er die Scheibe ein paar Zentimeter weiter links getroffen, hätte es viel schlimmer ausgehen können. Ich hätte tot sein können.“
Täter beging 30 Straftaten und ist schuldunfähig
Bei den Ermittlungen kam laut „bild.de“ heraus: A. soll zwischen Juli 2023 bis Mai 2024 30 Straftaten begangen haben. Er wurde allerdings weder verurteilt noch abgeschoben. A. soll an einer paranoiden Schizophrenie leiden.
Und auch jetzt gilt er laut Staatsanwaltschaft als schuldunfähig. Staatsanwalt Florian Breidenbach zu „bild.de“: „Wir streben eine Unterbringung in der Psychiatrie an. Diese wird dann in regelmäßigen Abständen überprüft.“ Das Urteil soll Anfang April fallen.
Wegen eines falschen Verdachts wurde 2022 Markus Mörls Haus von der Polizei gestürmt.