Jens Lehmann sollte am Montag (24. März) vor Gericht stehen. Mal wieder. Warum? Weil er mit dem Handy am Steuer erwischt wurde – und dagegen Einspruch einlegte. Mehr zu den Skandalen von Jens Lehmann erfahren Sie hier.
Die Staatsanwältin fordert einen Punkt in Flensburg für den Keeper. Zudem gibt es ein Bußgeld von 100 Euro. Doch um 8.55 Uhr war vom ehemaligen Torwart der Nationalmannschaft im Amtsgericht München keine Spur, wie „bild.de“ berichtet.
Richterin macht Witz über Jens Lehmann
Amtsgericht-Sprecher Dr. Martin Swoboda sagt auf Anfrage des Mediums: „In dem heutigen Termin stellte das Gericht fest, dass der Betroffene trotz ordnungsgemäßer Ladung ohne genügende Entschuldigung nicht erschienen ist. Eine Entbindung von der Verpflichtung zum Erscheinen war nicht erfolgt.“
Auch die Richterin nutzt das Fehlen von Lehmann für einen Witz: „Er hätte ja ein Taxi oder einen Hubschrauber nehmen können.“
Das Taxi bezieht sich darauf, dass Lehmann unter Alkoholeinfluss eine Fahrt ohne Führerschein machte und besser ein Taxi genommen hätte. Auch bei der Alkohol-Fahrt legte Lehmann Einspruch ein. Der Helikopter darauf, dass er einst als Torwart des VfB Stuttgart eben diesen benutzt hat, um vom Starnberger See zum Training zu kommen. Die Strecke beträgt rund 250 Kilometer.
Jens Lehmann: Auch sein Anwalt fehlte
Zwar legte Lehmann gegen den Punkt in Flensburg Einspruch ein, zur Verhandlung erschien er nicht. Auch sein Anwalt war laut „bild.de“ nicht vor Ort. Somit hat das Gericht den Einspruch verworfen. Lehmann kann innerhalb einer Woche jedoch noch Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen.
Zuletzt hatte Jens Lehmann wegen Wirecard sehr viel Geld verloren.