„Mich wird es hart treffen“: Mini-Rente reicht Katy Karrenbauer nicht zum Leben

Als Hauptdarstellerin in der Serie "Hinter Gittern – Der Frauenknast" gelang Katy Karrenbauer 1997 der große Durchbruch. Dort verkörperte sie zehn Jahre lang die Rolle der Gefängnisinsassin Christine Walter. Ausgesorgt hat die Schauspielerin damit aber nicht. 

Katy Karrenbauer klagt über Rente und hofft auf "kleines Wunder"

An den Ruhestand kann und will die 62-Jährige deshalb auch noch nicht denken. "Müsste ich jetzt in Rente gehen, könnte ich davon nicht leben", erklärt sie gegenüber "t-online.de" und fügt hinzu: "Mich wird es hart treffen, wenn nicht noch ein kleines Wunder geschieht und ich viel ansparen könnte oder aber nochmal für längere Zeit in eine Serie einsteigen darf." 

Zum Glück sei Karrenbauer, die im vergangenen Jahr einen Schlaganfall erlitten hatte, ohnehin ein "Arbeitstier" und wolle noch "einige Jahre" als Schauspielerin arbeiten. 

Ruhestand nicht in Sicht: Zuletzt stand Karrenbauer für das Stück "Sherlock Holmes: Der Fall Moriarty" auf der Bühne. IMAGO / Scherf

Schauspielerin Katy Karrenbauer bereut Fehler bei der Altersvorsorge 

Vor allem die Zeiten ohne Engagement, in denen keine Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt werden, fallen den Schauspielern später oft auf die Füße, so Karrenbauer. Die gebürtige Duisburgerin ist da keine Ausnahme. "Ich habe einfach zu spät angefangen, darüber nachzudenken", sagt die Schauspielerin selbstkritisch. 

Dabei hatte Karrenbauer in den vergangenen Jahren ganz andere Sorgen als ihre Rente. Im Jahr 2009 gab sie bekannt, durch Fehlinvestitionen 1,5 Millionen Euro Schulden angehäuft zu haben. Die Privatinsolvenz war die Folge. Erst die Teilnahme am RTL-Dschungelcamp im Jahr 2011 half Katy Karrenbauer, die kürzlich über einen missglückten Schönheitseingriff sprach, finanziell wieder auf die Beine.

Auch Bohlen-Ex Naddel ist völlig verzweifelt über ihre Mini-Rente.