Feuerschwanz galten als Favoriten bei der "Chefsache ESC" von Stefan Raab. Doch am Ende sollte es nicht sein, so gewann das österreichische Duo Abor & Tynna das ESC-Ticket nach Basel.
Im Finale des Vorentscheids zum Eurovision Songcontest am Samstag (28. Februar) kam es zu einer skurrilen Szene zwischen Moderatorin Barbara Schöneberger und einer Person im Publikum. Denn es handelte sich nicht um einen Fan von Feuerschwanz, sondern ein Mitglied eben jener Gruppe. Dass Feuerschwanz nicht gewonnen haben, hat viele Fans gewurmt und sie machten im Netz ihrem Ärger Luft.
Barbara Schöneberger zu Frau im ESC-Publikum: "Karneval oder Feuerschwanz?"
Kurz vor dem Auftritt von Feuerschwanz ging Barbara Schöneberger durch das Publikum und ging auf eine Gruppe Personen zu, die mittelalterliche Kleidung trugen. "Karneval oder Feuerschwanz?", fragte Schöneberger, die mit ihrem Look eine Diskussion entfachte. "Ich bin ein Teil von der Band", sagte die Frau, bei der es sich um Jenny Diehl handelte. Auf ihrem Instagram-Account nennt sie sich "Tänzerin der Band Feuerschwanz".
Darum darf das Feuerschwanz-Mitglied nicht auf der ESC-Bühne stehen
Doch wenn die Band auf der Bühne für ihr Ticket zum ESC kämpfte, warum saß sie im Publikum? Das beantwortete Diehl so: "Es sind ja nur sechs Personen erlaubt." Schöneberger entgegenete: "Da haben sie ausgerechnet dich rausgelassen? Na, wenn das mal kein Fehler war." Am Sonntag (1. März) reagierten Feuerschwanz auf ihre ESC-Schlappe.
In der Tat ist es laut dem Regelwerk des ESC nicht erlaubt, dass mehr als sechs Personen auf der ESC-Bühne stehen. Wörtlich heißt es: "Es dürfen während des Vortrags höchstens sechs Personen auf der Bühne stehen. Tiere sind nicht erlaubt." Tänzerinnen offenbar auch nicht. Die ESC-Regeln gelten auch schon für den Vorentscheid.
Aus den Regeln geht auch hervor, warum mit Abor & Tynna Österreicher Deutschland beim ESC vertreten können.